CRM in Non-Profit-Organisationen

CRM in Non-Profit-Organisationen

Der Kontakt zu Spendern ist für Non-Profit-Organisationen (NGO) von zentraler Bedeutung, weshalb CRM-Systeme gerade für sie immer wichtiger werden.

Für Hilfsorganisationen ist das Kundenbeziehungsmanagement, oder treffender das Spenderbeziehungsmanagment, von zentraler Bedeutung. Ohne Spenden können keine Projekte umgesetzt werden, ohne ausreichende Spenderbetreuung, keine langfristigen Spenden. Daher müssen NGOs sich etwas einfallen lassen, damit sie Ihre Spender bei der Stange halten und möglichst viele neue potentielle Spender mit in ihr Boot holen. Das Spendenvolumen in Deutschland betrug im Jahr 2018 rund 5,3 Mrd. Euro. Eine wahnsinnig hohe Summe und der zweithöchste Wert seit Beginn der Erhebung durch den Deutschen Spendenrat e.V. vor 13 Jahren. Bei NGOs geht es nicht darum ein bestimmtes Produkt zu verkaufen, als vielmehr deren politischen und gesellschaftlichen Ziele zu verfolgen. Darum ist es für NGOs äußerst wichtig Spenden zu sammeln, doch wer dies erfolgreich tut, muss sich auch mit der Verwaltung beschäftigen. 

Spenderdaten nutzbar machen

Grundsätzlich kann bei Spenden zwischen anonymen und nicht-anonymen Spendern unterschieden werden. Bargeldspenden sind meist ad-hoc und man erhält keinerlei Daten vom Spender. Zwar bilden Bargeldsammlungen auf Veranstaltungen etc. immer noch eine gute Möglichkeit zur Spendenakquise, die Basis bilden jedoch jene Langzeitspender, die monatlich, quartalsweise oder jährlich Beträge an eine Hilfsorganisation überweise. Diese Spender geben Namen, Adressdaten, Geburtsdaten usw. an, die dann von der jeweiligen NGO zur Spenderbindung eingesetzt werden können. An dieser Stelle wir ein spezielles CRM-System für NGOs nahezu unablässig. Die Spenderdaten müssen in einer Datenbank ausreichend gesichert werden. Ein erfolgreiches Fundraising beinhaltet immer auch verschieden Spendenkanäle und -möglichkeiten, die es optimal zu verwalten gilt. Softwarelösungen müssen also all diese Kanäle zusammenführen und Tools zur Auswertung der einzelnen Spendergruppen bereitstellen. So lassen sich am Ende detaillierte Übersichten und Statistiken zu den einzelnen Kanälen erstellen, die der NGO dabei helfen, zukünftige Kampagnen zu planen. 

Datenschutz und Transparenz

Gerade NGOs stehen in puncto Transparenz besonders im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Wie bei kaum einer anderen Unternehmensform steht hier der Wunsch der Öffentlichkeit nach Transparenz im Fokus. Was ein Unternehmen mit seinen Gewinnen macht, ist den meisten Kunden egal, was eine NGO hingegen mit seinen Geldern anstellt, ist von zentraler Bedeutung für den Spender. Daher gilt es diese zum einen ausreichend zu informieren und zum anderen darum, Vertrauen zu diesen auszubauen. Daher kann es sich eine NGO schon aus Prinzip nicht leisten, nachlässig mit den Daten der eigenen Spender umzugehen. Eine spezielle CRM-Lösung hilft bei der Verwaltung der Spenderdaten und der korrekten Speicherung dieser. Es werden doppelte Kundenakten vermieden, Fehlerquoten gesenkt und letztlich bei der Einhaltung der DSVGO unterstützt. 

Viele weitere Vorteile

Der CRM-Markt für NGOs wächst kontinuierlich weiter, da auch der Bedarf an smarten Softwarelösungen für diesen Bereich wächst. CRM-Lösungen die auf NGOs ausgerichtet sind, bieten über die zuvor genannten Funktionen noch viele weitere Vorteile. Allein die Verwaltung von Spenden die auf verschiedenen Kanälen mit verschiedenen Bezahlsystemen in unterschiedlicher Frequenz eingehen, müssen gebucht und bescheinigt werden. Mailings lassen sich optimal auf die jeweiligen Spender abstimmen und die Spenderbindung somit weiter optimiert. Für NGOs, egal welcher Größe ist ein modernes CRM-System, allein schon aus Datenschutzgründen, eine lohnende und sich auszahlende Investition. 

21 August 2019

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