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Kaffeeplausch im Homeoffice

Eine Schweizer App will den informellen Austausch mit Kollegen auch im Homeoffice möglich machen.

Seit Frühjahr 2020 befinden sich zahlreiche deutsche Arbeitnehmer im Homeoffice. Da die Umstellung für viele Betriebe mit einer notbeholfenen Blitz-Digitalisierung einherging, sind viele Betriebe mittlerweile auf die neuen Arbeitsbedingungen eingestellt.

Persönlicher Austausch fehlt

Doch wie steht es um die persönliche Ebene? Letztlich fehlt der persönliche Austausch zwischen Kollegen, der informelle Plausch am Kaffeeautomaten, nach wie vor.

Ein aktueller t3n-Bericht beruft sich auf eine Bitkom-Studie, welcher zufolge mit 55 Prozent über der Hälfte der Mitarbeiter den persönlichen Austausch im Büro vermissen (vgl. t3n.de, 03.05.2021).

Dieser lässt sich nach wie vor nicht gänzlich im Homeoffice nachahmen. Eine neue App versucht jedoch, dem Plausch am Kaffeeautomaten nahe zu kommen.

Über Coffee Call

Die App Coffee Calls des Schweizer Unternehmens Talentmaps aus St. Gallen unterscheide sich in einigen Bereichen gegenüber anderen Anwendungen, die darauf abzielen, die soziale Komponente auch von Zuhause aus weiterhin am Leben zu erhalten.

Wodurch zeichnet sich die App aus?

So verbinde sie Teilnehmer per Zufallsgenerator ohne zuvor festgelegte Termine. Auch fordere sie zum Ortswechsel auf. Zudem liege der Fokus auf Gesprächen unter vier Augen anstatt anstrengender Gruppenkonferenzen. Dabei ginge es vor allem darum, persönliche Gespräche abseits von beruflichen Diskussionen zu fördern (vgl. t3n.de, 03.05.2021).

Coffee-Calls für 2,75 Euro im Monat

Die App als solche werde von Talentmaps kostenlos für iOS und Android-Nutzer angeboten. Dabei stünden Nutzern bis zu 10.000 kostenlose Coffee-Calls zur Verfügung. Ein unlimitierter Zugriff sei im Rahmen des Business-Standard-Paketes für 2,75 Euro pro Monat und Mitglied möglich.

Auch richte sich die App nicht ausschließlich an Unternehmen. Privatpersonen könnten über die Privat-Version kostenlos und unlimitiert mit Familien und Freunden in Zufallskontakt treten.

Das Rad nicht neu erfunden 

T3n zufolge ließen sich Zufallskontakte bereits 2019 mittels des Slack-Bots „Donut“ realisieren. Ist der Bot installiert, könnten Interessierte einer Gruppe beitreten. In zeitlich selbstbestimmten Rahmen würden diese dann innerhalb der Gruppe per Zufallsgenerator mit einem anderen Teammitglied verbunden werden (vgl. t3n.de, 03.05.2021).

11 Mai 2021

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