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Google Maps zeigt Umweltzonen

Erfahren Sie mehr über das neue Google Maps-Feature, welches zunächst nur in der Bundeshauptstadt anläuft.

Umweltzonen sind seit einigen Jahren fester Bestandteil deutscher Innenstädte. Sie bezeichnen Gebiete, in denen als umweltschädlich eingestufte Fahrzeuge wie Autos mit Schadstoffplakette oder bestimmte Dieselfahrzeuge nur eingeschränkt fahren dürfen. Ziel ist es, die Luft in viel-befahrenen Gebieten bzw. Innenstädten möglichst sauber zu halten.

Umweltzonen: Hintergrund 

Die Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung und die Straßenverkehrsordnung (StVO) sind in Deutschland seit 2007 die gesetzliche Grundlage für Umweltzonen. Bislang wurden Umweltzonen in über 50 Städten eingeführt, wobei sich die größte Umweltzone im Ruhrgebiet befindet (Stand 2017).

Strafen bei Verstoß 

Das Fahren in eine Umweltzone ohne Umweltplakette ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit. Es zieht ein Bußgeld von 80 Euro nach sich, wobei keine Punkte in Flensburg bzw. ein Fahrverbot im aktuellen Bußgeldkatalog vorgesehen sind (vgl. bussgeldkatalog.de, 03.08.2021).

Über Google Maps

Für etliche deutsche Autofahrer ist Google Maps auf dem Smartphone eine adäquate Alternative zum konventionellen Navigationsgerät.

Google Maps: Neue, grüne Funktionen 

Zu Beginn des Jahres wurden zahlreiche neue Funktionen für Google Maps angekündigt, welche die Navigation nutzer- und umweltfreundlicher machen sollen. Dazu zählt beispielsweise ein neues Routenmodell, welches die emissionsärmste Route vorschlägt.

Umweltzonen in Google Maps 

Ab sofort ist jedoch auch eine weitere Funktion verfügbar. So erhalten Autofahrer eine Warnung, wenn sie ein einer Umweltzone unterwegs sind. Bislang ist die neue Funktion jedoch nur in ausgewählten europäischen Städten verfügbar. Dazu zähle in Deutschland zunächst nur Berlin, wie die Computer Bild berichtet (vgl. computerbild.de, 30.07.2021).

Näheres zur Funktion

Alle Autofahrer, die sich der Umweltzone in der Hauptstadt nähern bzw. sie durchfahren, werden nun durch das neue Feature entsprechend gewarnt. Über die App werde zudem ein Hinweis mit einem Link zur Quelle bereitgestellt.

Alternative Routen und Verkehrsmittel 

Über diesen seien bei Bedarf weitere Informationen; wie beispielsweise zu alternativen Verkehrsmitteln oder Routen; abrufbar.  Zur Verfügung gestellt werden diese Angaben Google zufolge von lokalen Regierungen, Verkehrsbehörden sowie anderen Datenanbietern (vgl. computerbild.de, 30.07.2021)

5 August 2021

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