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Unvollständige Adressen kosten jährlich Milliarden

Jährlich werden laut Schätzungen etwa 5,46 Mrd. Euro Kosten durch falsche oder unvollständige Adressen verursacht. Doch das muss nicht sein.

Gerade Händler wissen ein Lied davon zu singen.

Die Rücklaufquoten von Sendungen sind teilweise gravierend. Auch postalische Werbemaßnahmen sind durch viele Rückläufer gekennzeichnet. Das kostet bares Geld.

Grund dafür sind meist unvollständige oder falsche Adressen, die im CRM-System hinterlegt sind.

Es fehlt an konsequenter Stammdatenpflege

Dass die Stammdatenpflege einen besonderen Stellenwert bei der Nutzung von ERP-Software und im speziellen innerhalb des CRM-Systems einnimmt, ist mittlerweile so gut wie allen Nutzern bekannt.

Falsche oder unvollständige Adressen als Kostenfaktor

Dennoch zeigt eine aktuelle Studie, dass es nach wie vor häufig an konsequenter Datenpflege mangelt. Wie teuer solche falschen Adressen werden können, ist hingegen nur den wenigsten Unternehmen bewusst.

Melissa launcht E-Commerce ROI Calculator

Von nun an haben Unternehmen jedoch die Möglichkeit, die finanziellen Konsequenzen falscher Adressen zu beziffern.

„Oft können sich E-Commerce-Händler nicht vorstellen, wie hoch die Umsatzeinbußen sind, wenn ihre Pakete aufgrund fehlerhafter Adressen nicht zugestellt werden können“

, so Çağdaş Gandar, Managing Director Europe bei Melissa auf it-zoom.de.

Retouren verursachen Kosten von 5,46 Mrd. Euro jährlich 

„Dies sind laut Retourentacho der Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg in Deutschland neun Prozent. Sie verursachen Kosten von insgesamt schätzungsweise 5,46 Mrd. Euro pro Jahr.“

Diese zusätzlichen Kosten tragen it-zoom.de zufolge letztlich die Kunden durch höhere Preise. Zudem belasteten sie die Margen der E-Commerce-Händler.

E-Commerce Calculator soll sensibilisieren

Der E-Commerce Rechner von Melissa soll Unternehmen nun aufzeigen, wie groß der Unterschied ist, den ein Versand mit bzw. ohne Adressvalidierung in ihrem Betrieb ausmachen würde.

Händler würden so erfahren, inwieweit sich Kosten für unzustellbare Ware – einschließlich denen für

  • Entgangene Marketingchancen
  • Verloren gehende Waren
  • Verlust langfristiger Kunden

senken ließen.

Optimierungspotenzial aufzeigen 

Darüber hinaus soll Händler aufgezeigt werden, an welchen Stellen sie ansetzen können, um Umsatzeinbüßen möglichst zu reduzieren und wie hoch das Einsparpotenzial bei einer Nutzung entsprechender Adressprüfungs-Tools wäre.

15 Februar 2021

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