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Strukturwandel im Handel

Wie der „Coronaturbo“ den Strukturwandel im stationären Handel beschleunigt, zeigt eine aktuelle Studie des IFH in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Reinartz.

Das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln hat in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Reinartz, Universität zu Köln, errechnet, wie groß der Einfluss der Coronakrise auf den Handel ist.

Dass sie aktuelle Lage einen einschneidenden Einfluss auf zahlreiche Berufsgruppen und Wirtschaftszweige hat, ist allgemein bekannt. Doch wie groß dieser Einfluss wirklich ist, war bislang nicht greifbar.

„Coronaturbo“ beschleunigt Strukturwandel im Handel

Der Studie zufolge beschleunige die Corona-Pandemie den Strukturwandel im Handel um sieben bis acht Jahre, wie t3n berichtet. In diesem Zusammenhang spricht das IFH von einem regelrechten „Coronaturbo“ (vgl. t3n.de, 25.03.2021).

Kundenverhalten im Wandel

Mit Beginn der Corona-Pandemie veränderte sich das Kaufverhalten vieler Einzelhandelskunden. Neben Hamsterkäufen im stationären Einzelhandel kam es auch zu einer Verlagerung stationärer Einkäufe ins Internet.

Onlinehandel boomt

Im Zuge dessen konnten Online-Verkaufsplattformen wie Amazon & Co. erhebliche Umsatzsteigerungen erzielen.

Auch viele kleine Einzelhändler haben seit Beginn der Pandemie den Schritt ins Internet gewagt – und das häufig mit Erfolg.

Es habe sich also gezeigt, dass der Verbraucher durchaus bereit sei, den lokalen Handel in der Pandemie zu unterstützen; sofern dieser den ersten Schritt tätige, wie t3n berichtet.

Ist die Veränderung von Dauer?

Die Ergebnisse der Studie zeigten zudem, dass es sich nicht um eine Übergangslösung handle. So habe die Geschwindigkeit mit welcher Marktveränderungen sichtbar werden stark zugenommen.

Ein Fünftel des stationären Handels soll schließen müssen

Der Studie zufolge sollen bis 2023, also in den kommenden zwei Jahren, bis zu 20 Prozent der stationären Läden schließen müssen. Dies würde t3n zufolge bis zu 80.000 Geschäfte betreffen.

Gewinner und Verlierer im Handel

Den Nonfood-Fachhandel, also die Basis der Innenstädte, habe es bislang am härtesten getroffen.

Neben dem Onlinehandel profitiert jedoch auch ein anderer Sektor von der aktuellen Veränderungen im Handel; der Lebensmitteleinzelhandel. Hier stieg der Umsatz im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12 Prozent (vgl. t3n.de, 25.03.2021).

16 April 2021

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