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Oracle erweitert Cloud-basierte Business-Applikationen

Der US-Konzern baut seine ERP-, CRM-, SCM- und HCM-Lösungen aus der Cloud in einem extensiven Rundumschlag aus.

Der amerikanische Hard- und Softwarehersteller Oracle Corporation mit Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien hat laut einem aktuellen Bericht der Computerwoche seine Cloud-Lösungspalette drastisch ausgeweitet.

Die Erweiterung umfasst dem Bericht zufolge Oracles gesamte, Cloud-basierte Lösungspalette; von ERP- bis hin zu HCM-Tools: 

  • ERP (Enterprise Resource Planning)
  • CRM (Customer Relationship Management) 
  • SCM (Supply Chain Management)
  • HCM (Human Capital Management) 

Welche Änderungen sind im ERP-Bereich zu erwarten?

Oracle kündigte beispielsweise tiefere Einsichten in das eigene Geschäft als eine der Neurungen an.

So sollen User der Cloud-basierten Lösungen „Fusion Enterprise Resource Planning“ und „Fusion Enterprise Performance Management“ fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen können. 

KI und ML

Darüber hinaus werden wohl auch Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) eine Rolle spielen. Oracle zufolge sollen sich mithilfe entsprechender Funktionen Korrelationen zwischen Daten und Prozessen herstellen lassen. 

In Bezug auf das Projektmanagement könnte dies beispielsweise durch eine Verknüpfung aus Projektmanagement und Budgetplanung eine verbesserter Projektumsetzung und -Kontrolle bedeuten. 

Effizienzsteigerung

Darüber hinaus sind Computerwoche zufolge Funktionen zur Effizienzsteigerung zu erwarten. So soll beispielsweise eine integrierte Prozessautomatisierung bei der Automatisierung manueller, repetitiver Arbeitsabläufe helfen. 

Auch sollen sich Berichte zumindest in Teilen automatisiert durch das System erstellen lassen. 

Neuerungen im CRM-, HR- und SC-Bereich

Doch auch in den anderen Bereichen der Cloud-Lösungspalette sind einige Änderungen und neue Funktionen zu erwarten. 

Das ist neu im CRM-Bereich

Im CRM-Bereich ist beispielsweise in Customer Data Platform (CDP) geplant, welche Marketing-Mitarbeitern einen ganzheitlichen, zentralen Blick auf Kundendaten ermöglichen soll.

Bessere Einsichten in das Verhalten der Kunden sollen insbesondere in Kombination mit „Oracle Eloqua“ erzielt werden können.

Dabei spielt auch das geplante „Oracle Infinity“ eine Rolle, welches entsprechende Daten in Echtzeit sammeln und mittels ML auswerten kann. 

HR und SCM

In puncto Supply Chain Management steht bei den neuen Funktionen vor allem die proaktive Lieferkettensteuerung im Mittelpunkt. Auch hier wird KI zum Einsatz kommen. 

Im HR- bzw. HCM-Bereich sind Funktionen zu erwarten, welche Mitarbeiter bei der Abwicklung anspruchsvoller HR-Abläufe unterstützen soll.

So ist laut Computerwoche beispielsweise auch ein Back-to-Office-Management geplant, welches Mitarbeiter bei der Rückkehr ins Büro nach der Corona-bedingten Homeoffice-Zeit unterstützen soll. 

22 Oktober 2020

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