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My-Book-Live-Laufwerke von Malware betroffen

Western Digital fordert seine Kunden auf, ihre My-Book-Live-Laufwerke umgehend vom Internet zu trennen.

Eine Sicherheitslücke mit fatalen Folgen: Zahlreiche Western Digital Kunden können aktuell nicht auf ihre Daten zugreifen. Es drohen zudem weitere Datenlöschungen, wie t3n berichtet.

Die My-Book-Live-Modellreihe 

Die Geräte der My-Book-Live-Modellreihe erlauben es Nutzern, die Geräte als Cloud-Netzwerk ins Internet zu bringen. So haben Kunden die Möglichkeit, von überall aus auf die Daten des Laufwerkes zugreifen zu können.

Malware: Kein Zugriff auf Daten 

Auf diese Geräte wurden nun aktiv Angriffe durchgeführt. Konkret kam es dabei zu Datenlöschungen. In anderen Fällen wurde ein Kennwort vergeben, welches nicht von den Kunden selbst stammt. Auch sie haben somit aktuell keinen Zugriff auf das Laufwerk und die darauf gespeicherten Daten.

„Western Digital hat festgestellt, dass einige My-Book-Live- und My-Book-Live-Duo-Geräte durch Ausnutzung einer Sicherheitslücke zur Ausführung von Remote-Befehlen kompromittiert wurden. In einigen Fällen hat diese Kompromittierung zu einem Werksreset geführt, der scheinbar alle Daten auf dem Gerät löscht.“

- so heißt es in einem aktuellen Security-Bulletin von Western Digital, auf welches sich t3n in seinem Bericht bezieht.

Wie geht es weiter? 

Aktuell werde das Problem aktiv untersucht. Man werde einen aktualisierten Hinweis bereitstellen, sobald mehr Informationen zur Verfügung stünden. Aktuell empfiehlt Western Digital seinen Kunden, die My Book Live und My Book Live Duo-Geräte vom Internet zu trennen, u, so die eigenen Daten zu schützen.

Es sei noch offen, ob Western Digital betroffenen Kunden eine Lösung anbieten werde, die Daten wiederherstellen zu lassen, wie t3n berichtet (vgl. t3n.de, 25.06.2021).

Sicherheit der Cloud

Immer wieder erlangen Zwischenfälle wie dieser mediale Aufmerksamkeit. Dabei sind die Ursachen nicht im Cloud-Modell selbst zu suchen. Vielmehr handelt es sich spezifische um Sicherheitslücken und anderweite Schwachstellen.

Ältere Modelle 

Im Fall von Western Digital handelt es sich beispielsweise um ältere Modelle. Das Unternehmen selbst betonte in einer aktuellen Meldung, dass das finale Update sei schon im Jahr 2015 veröffentlicht worden sei (vgl. chip.de, 26.06.2021).

Gerade bei älteren Geräten sollten Kunden mittelfristig überlegen, ob der Umstieg auf ein neues Modell nötig sei, wie CHIP berichtet (vgl. chip.de, 26.06.2021).

29 Juni 2021

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