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eBay existiert bereits seit 25 Jahren

Kaum vorstellbar, aber das Online-Auktionshaus wird bereits 25 Jahre alt. Eine Ära die seines Gleichen sucht.

Ziemlich genau vor einem Vierteljahrhundert, genauer gesagt am 3. September 1995 erblickte eines der ersten und heute eines der größten Online-Auktionshäuser das Licht der Welt.

Der damals 28-jährige Gründer Pierre Omidyar schuf eine Plattform, auf der Anwender gebrauchte Artikel zur Auktion anbieten konnten. Den ersten Artikel versteigerte Omidyar selbst – ein defekter Laser-Pointer, der für knapp 15$ den Besitzer wechselte. 

Über Nacht zum Milliardär

Zwei Jahre später dann die Umbenennung in eBay und die Einführung des Bewertungssystems für Käufer und Verkäufer, welches zum Schutz vor Betrügern beidseitig eingeführt wurde.

Mit dem Börsengang 1998 wurde Omidyar dann schlagartig zum Milliardär. Der Hype war riesig. Auch in Deutschland wurde bereits vor dem Markteintritt eBays ein entsprechendes Pendant namens Alando aufgesetzt.

Konkurrenz im Keim ersticken

eBay kaufte den deutschen Ableger später für 50 Millionen US-Dollar und machte damit die deutschen Gründer reich. Doch eBay blieb nicht lange konkurrenzlos und wurde nach dem Hype schnell von Amazon als Marktführer abgelöst. 

Nicht so gut gealtert

Heute wirkt eBay im Vergleich mit Amazon wie ein kleiner Player. 40 Milliarden US-Dollar Börsenwert stehen einem Wert von 1,6 Billionen US-Dollar von Amazon gegenüber.

Der Kampf um die Spitze scheint längst verloren, wenngleich eBay den Weg für diese Konzerne in vielerlei Hinsicht erst ebnete. 

Konzernteile werden abgestoßen 

Auch aktuelle Schlagzeilen des Konzerns lassen wenig Hoffnung aufkeimen, dass eBay nochmal angreifen könnte.

So wurde erst vor Kurzem die Sparte eBay-Kleinanzeigen an den norwegischen Online-Marktplatz Adevinta für 9,2 Milliarden US-Dollar verkauft und das eigene Portfolio weiter verschlankt. 

Skandal um Einschüchterungsversuche

Auch der Skandal um ehemalige Mitarbeiter, die Blogger regelrecht tyrannisiert haben sollen, weil diese Kritik an dem Online-Marktplatz veröffentlich haben, wirkt wie ein verzweifelter Hilfeschrei.

Der Skandal zog auch Kreise bis hoch in die Chefetage des Konzerns. Bei internen Untersuchungen wurde zwar keine weitreichende Beteiligung an den, teils perfiden Einschüchterungsversuchen seitens des Managements festgestellt, der Rufschaden jedoch bleibt. 

Was bleibt ist eine ungewisse Zukunft

Wie es künftig mit eBay weitergeht und in welche Richtung sich der Konzern entwickeln muss um auch noch die nächsten 25 Jahr zu erleben, bleibt abzuwarten.

In diesen schnelllebigen Zeiten scheint alles möglich, wenngleich viele Würfel schon gefallen zu sein scheinen. 

11 September 2020

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