5 CRM-/ERP-Schwachstellen, die Sie 2024 angehen sollten

Wir werfen einen Blick auf häufige Baustellen im Business-Software-Kontext.

Unternehmenssoftware kann Betrieben dabei helfen, ihre Prozesse zu optimieren, wertvolle Ressourcen einzusparen, Kosten zu reduzieren oder ihr Kundenbeziehungsmanagement zu verbessern. Zumindest in der Theorie. In der Praxis funken mitunter Probleme dazwischen, die dazu beitragen, dass Unternehmen nicht das volle Potenzial ihrer Lösungen ausschöpfen können. Wir beleuchten einige häufige Baustellen und zeigen aus, was Sie dagegen tun können.

1. Mangelnde Datenqualität

Daten werden auch als Öl des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Ganze Geschäftsmodelle fußen auf dem Handel mit Daten. Auch moderne KI-Features benötigen belastbare Daten, um hilfreiche und aussagekräftige Prognosen aufstellen zu können. Dennoch ist die Datenqualität in den hauseigenen Systemen mitunter unzureichend.

Die Lösung

Um das Problem lösen zu können, ist zunächst wichtig, die Ursache zu identifizieren. Wird nur selten (Stamm-)Datenpflege betrieben, weil im hektischen Tagesgeschäft dafür nicht ausreichend Zeit bleibt, und sind Datensätze deshalb veraltet? In diesem Fall liegt die Lösung auf der Hand. Oder werden vielleicht Datensilos betrieben? In diesem Fall liegt ein anderes Problem vor, welches separat adressiert werden muss.

2. Fragmentierte IT-Infrastruktur

Eine fragmentierte IT-Infrastruktur mit zahlreichen Insellösungen führt dazu, dass Datensilos entstehen. In jeder Lösung müssen dann separat Daten vorgehalten und gepflegt werden, da von System zu System kein nahtloser, automatisierter Datenaustausch möglich ist. Mit der Zeit kommt es dann zu Abweichungen zwischen den einzelnen Datenkopien, da beispielsweise nicht alle Datensätze gleichzeitig aktualisiert werden.

Die Lösung

Ist dies der Fall, sollten Unternehmen eine Konsolidierung ihrer IT-Infrastruktur in Betracht ziehen. Insellösungen bringen zahlreiche Ineffizienzen mit sich. Die stetige, manuelle Datenübertragung ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig. Durch eine Zusammenführung der Software und aller relevanten Abläufe können Unternehmen die Vorteile ganzheitlicher Lösungen ausschöpfen. Alle Daten laufen dann zentral an einer Stelle zusammen und das ERP fungiert als Single Source of Truth.

Siehe auch: Verknüpfung von ERP- und CRM-Software.

3. Mangelnder Automatisierungsgrad

Manuelle Tätigkeiten fallen aber auch beispielsweise im administrativen Bereich an. Sie sind aufwendig, kosten Zeit und binden Personalressourcen ein, müssen aber dennoch erledigt werden. Auf sie zu verzichten oder sie nur halbherzig zu erledigen ist keine Option.

Die Lösung

Moderne Softwarelösungen können jedoch viele Tätigkeiten oder zumindest Teilaufgaben übernehmen. Das beginnt schon bei der Übernahme von Kundenstammdaten bei der Rechnungsstellung. Wichtig für einen hohen Automatisierungsgrad ist auch eine konsolidierte IT-Infrastruktur und ganzheitlich vernetzte Systeme, damit ein nahtloser Informationsaustausch möglich ist.

4. Fehlende Anwenderakzeptanz

Auch das leistungsstärkste System ist auf Userinnen und User angewiesen, die es umfassend nutzen. Dazu ist einerseits wichtig, dass die Anwender*innen in der Nutzung geschult werden und wissen, wie mit der Software umzugehen ist. Andererseits ist jedoch auch die Akzeptanz seitens der Nutzer*innen essenziell. Erkennen diese den Mehrwert des Systems nicht oder empfinden es gar als Kontrollmaßnahme seitens des Managements, kann das volle Potenzial der Lösung auch nicht ausgeschöpft werden.

Die Lösung

Im Idealfall sollte daher bereits im Rahmen der Implementierung der Grundstein für eine hohe Anwenderakzeptanz gelegt werden. Dazu ist es wichtig, die späteren Nutzerinnen und Nutzer von Anfang an mit ins Boot zu holen und sie an die Vorteile des Systems und Gründe für die Einführung heranzuführen.

5. Veraltete Software

Schließlich kann auch die Nutzung einer veralteten Lösung eine Schwachstelle darstellen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Support bereits eingestellt wurde und das System ein Sicherheitsrisiko darstellt. Aber auch, wenn die Lösung nicht mehr ausreichend mit dem Unternehmen mitwächst oder sich nur eingeschränkt an die sich verändernden Anforderungen anpassen lässt, besteht Handlungsbedarf.

Die Lösung

Wird das Legacy-System den eigenen Bedürfnissen nicht mehr gerecht und lässt sich auch nicht ohne Weiteres (beispielsweise durch das Dazubuchen weiterer Module) nachrüsten, kann es Zeit für einen Wechsel sein. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch im Artikel" 7 Gründe für einen CRM-Wechsel".

27 Februar 2024

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