CRM für Start-Ups: Darauf kommt es an

Gerade Start-Ups können von der Einführung einer CRM-Software profitieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit der richtigen Lösung schnell am Markt etablieren.

Junge Start-Ups zeichnen sich oftmals durch ein besonders schnelles Wachstum und innovative Geschäftskonzepte aus. Um dieses Wachstum von Beginn an verarbeiten zu können, bedarf es smarter Softwareunterstützung. Neben dem ERP-System spielt dabei auch die CRM-Software eine zentrale Rolle.

Denn: Wir befinden uns in Zeiten hoher Kundenerwartungen. Um mit Unternehmen mithalten zu können, die bereits am Markt etabliert sind, müssen sich junge Start-Ups von der Konkurrenz abheben. Dabei kann die CRM-Plattform helfen. Worauf es dabei ankommt, wie sie eine geeignete Lösung finden, und warum eine kurze Suchmaschinenanfrage nach "CRM for startups", "CRM für Start-Ups" oder "beste CRM-Software für Start-Ups wenig zielführend ist, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

CRM in und für Start-Ups

Zunächst einmal soll verweg genommen werden, dass das CRM mehr ist als nur eine Software. Das Customer Relationship Management (CRM) bezeichnet letztlich sowohl die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf die eigenen Kunden, als auch die systematische Gestaltung aller Kundenbeziehungsprozesse (Customer Relationships). Mit der Einführung einer CRM-Lösung soll also letztlich nur das softwareseitig unterstützt werden, was im Unternehmen bestenfalls schon verankert ist. 

Ein Blick auf Start-Ups 

Start-Ups zeichnen sich oftmals durch schnelles Wachstum und ein innovatives Geschäftsfeld aus. In diesem gilt es die Kunden nicht nur von der Notwendigkeit und Qualität des eigenen Produktes oder der angebotenen Dienstleistung zu überzeugen, sondern auch durch einen hervorragenden Kundenservice zu bestechen. Dieser ist nur möglich, wenn man die eigenen Kunden auch wirklich kennt. Ein systematisches Kontaktmanagement (Contact Management) legt dafür den Grundstein.

Bedeutung der Datenpflege

Doch es gibt noch einen weiteren entscheidenden Grund warum man sein CRM-System so früh wie möglich in Betrieb nehmen sollte – Daten. Je eher die Daten aller Kunden und Kundenkontakte gepflegt und in das CRM-System überführt werden, desto besser. Daten sind das Gold unserer Zeit. Dabei geht es nicht nur um die im Rahmen des Kontaktmanagements erfassten Stammdaten, sondern auch um die Verkaufshistorie, Kontaktpräferenzen, das Verhalten auf der Website oder Warenkörbe im E-Commerce; sämtliche Customer Data.

Das analytische CRM

Durch gezielte Auswertungen dieser Daten können Unternehmen Erkenntnisse gewinnen, die andernfalls im Verborgenden bleiben würden. Je größer und konsistenter der Datenstamm, desto detaillierter und genauer lassen sich Prognosen erstellen. Daher ist es wichtig, alle Daten von Beginn an zu erfassen. Weiterführende Informationen finden Sie im Artikel über das analytische CRM.

Vorteile einer CRM-Software für Start-Ups

Eine CRM-Software kann die Kundenbeziehungsprozesse eines Unternehmens vollumfänglich unterstützen. Dazu kann eine Vielzahl unterschiedlicher Module von Nöten sein. In Start-Ups bedarf es jedoch häufig zunächst einmal der Kernbereiche Vertrieb/Sales, Marketing, und Kundenservice. Durch die Auswertung der im CRM-System angelegten Daten, lassen sich beispielsweise Vertriebschancen deutlich besser berechnen. 

Aufs richtige Pferd setzen

Gerade Start-Ups müssen ihre Bemühungen am Anfang deutlich häufiger abwägen, da an vielen Stellen noch nicht abzusehen ist, welche Vertriebswege wirklich lohnenswert sind und an welchen Stellen zu viel investiert werden musste. Durch die stetigen Auswertungen in einem CRM-System zeichnen sich schnell Trends ab, an denen sich das Unternehmen dann orientieren kann. Über ein integriertes Lead Management inkl. Lead Scoring werden Sales Reps zudem befähigt, Kundenkontakte datengestützt zu priorisieren.

Kampagnen auswerten

Gleiches gilt für das Marketing. Welche Kampagnen laufen besonders gut, welche besonders schlecht? Durch eine ganzheitliche Marketing-Automation im CRM-System lassen sich derartige Fragen nicht nur direkt beantworten, das System kann die einzelnen Maßnahmen auch entsprechend anpassen. 

Social Media

Soziale Medien sind für das Marketing von Start-Ups oftmals elementar. Die hier geschalteten Werbekampagnen können direkt über das CRM-System verwaltet werden. So findet das Start-Up schnell heraus, auf welchen Plattformen und bei welchen Maßnahmen die Konvertierungsraten am höchsten sind und wie teuer die jeweilige Maßnahme im Verhältnis zum Erfolg war. 

Kundenakquise und Kundenbindung (Customer Loyalty)

Durch die zielgerichtete Analyse in der CRM-Software gesammelter Kundendaten lässt sich letztlich eine 360-Kundensicht erlangen. Auf diese Weise werden Unternehmen einerseits befähigt, neue Kunden zu akquirieren, und diese durch relevante Angebote auf der anderen Seite auch langfristig an sich zu binden. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im Artikel über die Kundenakquise mit dem CRM.

CRM-Auswahl: Wie finden Start-Ups die richtige Software?

In unserem digitalen Zeitalter ist es allzu verlockend, kleine (und große) Probleme kurzerhand per Suchmaschinen-Abfrage lösen zu wollen. Während diese im Softwarebereich einen guten, ersten Überblick über den vielfältigen CRM-Markt liefern kann, sollten Unternehmen keinesfalls vorschnell eine Entscheidung treffen.

Suchmaschinen-Abfrage genügt nicht

Denn: Jedes Unternehmen hat eigene Anforderungen an eine passende Business Software. Lösungen, die im einen Unternehmen funktionieren, kommen im nächsten ggf. bei der Abbildung bestimmter Prozesse zu kurz. Oder verfügen gar über nicht benötigte Funktionen, die die sich nicht nur im Preis niederschlagen, sondern auch einen negativen Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit des User Interfaces haben.

Anforderungen definieren

Start-Ups auf der Suche nach einer CRM-Software sollten sich an erster Stelle daher immer zunächst mit den eigenen Prozessen sowie den daraus resultierenden Anforderungen auseinandersetzen. Erst, wenn das Anforderungsprofil definiert ist, sollte die Marktsondierung beginnen. Im Folgenden beleuchten wir einige, wichtige Faktoren, die Start-Ups (und Unternehmen jeder Größe) bei der CRM-Auswahl berücksichtigen sollten.

Add-Ons, Schnittstellen & Co.

Da Start-Ups besonders zu Beginn jeden Cent zweimal umdrehen müssen, empfiehlt es sich zunächst ein Standard-Paket ins Auge zu fassen. Dabei ist jedoch unbedingt auf einige Dinge zu achten. Zum einen sollte das System über ausreichende Schnittstellen zu anderen Systemen verfügen. Soll später ein ERP-System Einzug in das Unternehmen finden, muss das CRM-System in dieses integriert werden können. 

Anbindungen, Integrationen und Schnittstellen

Auch die Anbindung von E-Mail-Programmen und die Einbettung der wichtigsten Social-Media-Plattformen sollte gegeben sein. Zum anderen muss darauf geachtet werden, dass die gewählte CRM-Software mit dem Unternehmen wachsen kann. Das betrifft zum einen den Funktionsumfang der Lösung und zum anderen die Lizenzkapazität. 

Skalierbare Software

Wichtig bei der Auswahl einer CRM-Software ist es also, dass es neben den anfangs implementierten Funktionen, im Nachgang noch viele weitere Möglichkeiten gibt, die Funktionsweise des Systems auszuweiten. Je mehr Mitarbeiter in Zukunft zum Unternehmen stoßen, desto mehr Lizenzen müssen über das System verarbeitet werden können. 

Was bedeutet Skalierbarkeit?

In diesem Zusammenhang spricht man häufig auch von der Skalierbarkeit einer Software. Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit einer Lösung, sich den sich wandelnden Anforderungen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit anzupassen.

Die Software wächst mit

Skalierbare Systeme "wachsen also mit" und unterstützen junge Start-Ups so optimal beim Wachstum. Werden weitere Funktionen, Nutzerzugänge oder zusätzliche Speicherplatz benötigt, lässt sich dies über ein einfaches dazu Buchen kurzerhand abwickeln. Insbesondere Cloud-Systeme bieten Unternehmen hier die maximale Flexibilität.

Plattform: Cloud oder lokal?

Sollte ein Start-Up unbedingt ein System aus der Cloud wählen, oder doch lieber eine Lokale Lösung implementieren? Klar, die Cloud scheint verlockend, da hier keine großen Anfangsinvestitionen im Raum stehen. Einfach entsprechend seines Bedarfes Funktionen und Lizenzen buchen und über einen Internetzugang loslegen. 

On-Premises CRM für Start-Ups

Nach wie vor kommt für einige Unternehmen die Cloud aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken jedoch nicht in Frage. Mittlerweile gibt es am Markt auch lokale CRM-Lösungen, die sich auch kleine Unternehmen spezialisiert haben und entsprechend erschwinglich sind. Daher ist diese Form für Start-Ups nicht per se auszuschließen. 

Vorteile der Cloud für kleine Unternehmen

Dennoch bietet die Cloud kleinen und jungen Unternehmen jedoch eben jene Flexibilität, die am Anfang so essenziell ist. Werden zusätzliche Funktionen oder Module benötigt, können diese kurzerhand dazu gebucht werden. Fällt ein Geschäftsbereich weg, lassen sich die entsprechenden Funktionen aufkündigen, was zumeist mit einer Reduzierung der monatlichen Kosten einhergeht.

Benutzerfreundlichkeit/ Usability

Benutzerfreundlichkeit ist das Stichwort. Was sich über alle Unternehmensgrößen hinweg zu einem immer wichtigeren Trend in der Software-Welt entwickelt, ist für Start-Ups von besonderer Bedeutung. Die Unternehmenssoftware sollte gerade für kleine Unternehmen möglichst intuitiv nutzbar sein. Neben finanziellen Mitteln sind nämlich auch oftmals die Personalressourcen zu Beginn knapp bemessen.

Oft besteht (noch) keine eigene IT-Abteilung und Mitarbeiten haben nicht die Kapazitäten, sich lange mit einer neuen, komplexen Lösung auseinanderzusetzen. Es bedarf einer einfachen, leicht verständlichen Lösung ohne viel "Tamtam", die die CRM-Prozesse des jungen Unternehmens abbilden kann und sich mit der Zeit den sich wandelnden Anforderungen des Betriebes anpasst.

Kosten: Ab wann bzw. welcher Unternehmensgröße "lohnt" sich eine CRM-Software?

Eine entsprechend einfache Lösung ist zudem auch in der Regel bezahlbar. Es gibt zahlreiche CRM-Anbieter, die sich auf die Anforderungen junger Unternehmen und Start-Ups mit wenigen Mitarbeitern spezialisiert haben. Diese Anbieter wissen um die Anforderungen junger Betriebe; auch in Bezug auf das Budget.

Nach wie vor hält sich jedoch das Vorurteil, Business Software wie ERP- oder CRM-Systeme würden sich erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße "lohnen". Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Gerade in kleinen Unternehmen kann die Softwarelösung eben jene Unterstützung leisten, derer es bedarf, um zu wachsen und einen skalierbaren Betrieb zu schaffen.

Durch administrative Entlastung werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, die beispielsweise für die Kundenbetreuung, -Akquise und -Bindung genutzt werden können. So können selbst Ein-Mann-Unternehmen bzw. Selbstständige von der Nutzung eines CRM-Tools profitieren. 

Fazit: Je eher desto besser

Das Fazit an dieser Stelle kann nur lauten, je eher man sich mit der Thematik von CRM-Software beschäftigt, desto besser. CRM-Software-Lösungen arbeiten mit einer Vielzahl von Daten und liefern spannende neue Erkenntnisse. Ihr Futter sind eben jene Daten und je mehr davon bereitstehen, desto bessere Ergebnisse lassen sich erzielen. 

Etabliert ein Start-Ups eine CRM-Software von Anfang an, so können sich nicht nur die Mitarbeiter direkt an die Arbeitsweise gewöhnen, auch die Daten sind von Beginn an konsistent und vollständig. Auch wird so eine spätere zeitaufwendige Einspeisung des Datenstammes umgangen. 

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Warum dies bei der CRM-Auswahl wichtig ist:CRM-Systeme werden im Allgemeinen nicht für bestimmte Branchen entwickelt. Trotzdem ist es wichtig, Ihre Branche bei der Suche nach der richtigen Software zu berücksichtigen. Lieferanten mit Erfahrung in Ihrer Branche werden Ihre Geschäftsprozesse schnell verstehen und die Implementierung reibungsloser gestalten.

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