Strafe für Vodafone wegen unerlaubter Telefonwerbung

Strafe für Vodafone wegen unerlaubter Telefonwerbung

Vodafone soll durch externe Callcenter Kunden und ehemalige Kunden gegen deren Willen kontaktiert haben. Nun liegt der Bußgeldbescheid vor.

Vodafone soll nun rund 100.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung bezahlen. Ein von Vodafone beauftragtes Callcenter habe unerlaubter Weise bei Kunden und Ex-Kunden des Telekommunikationskonzerns angerufen um sie zur Rücknahme der Kündigung bzw. zur Rückkehr zum Unternehmen zu bewegen, obwohl Ihnen dafür die Genehmigungen fehlte. Im Gegenteil hatten die Kunden in einigen Fällen gar ausdrücklich untersagt angerufen zu werden, was Vodafone jedoch offensichtlich ignorierte. Teilweise häuften sich so bis zu 30 weitere Anrufe bzw. Anrufversuche bei Betroffenen an. Grundsätzlich ist es Firmen untersagt Bürger zu Werbezwecken anzurufen, wenn sie keine Werbeeinwilligung dieser vorliegen haben.

Laut Vodafone gehe es lediglich um 96 Anrufe insgesamt im Zeitraum von Januar 2016 bis April 2018 die von der Netzagentur moniert wurden. Man habe diese geprüft und konnte zwar einzelne Arbeitsfehler feststellen, sei jedoch nicht in der Lage zu bestätigen, dass es sich in den 96 Fällen um unerlaubte Werbung gehandelt habe. (vgl.  www.spiegel.de vom 02.07.2019) Da die Geldstrafe noch nicht rechtskräftig ist, könnte Vodafone diese noch vor Gericht abwenden. Ob das Unternehmen jedoch diesen Schritt geht, oder die Strafe bezahlt ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. 

CRM-Systeme helfen in solchen Fällen

Ob und welches CRM-System in dem Callcenter zum Einsatz kam ist nicht bekannt, und auch ob unlautere Werbung stattgefunden hat steht zumindest final noch gar nicht fest, doch zeigt dieser Fall recht anschaulich, wie schnell eine schlecht strukturierte Arbeitsweise im Kundenmanagement zu ernsthaften Problemen und rechtlichen Konsequenzen führen kann. CRM-System sind gerade bei der Telefonwerbung unverzichtbar. Sie überprüfen die Kundendaten, setzen Wiedervorlagen, warnen, wenn ein Kunde einer Werbeeinwilligung ausdrücklich widersprochen hat und vieles mehr. Zwar können menschliche Eingabefehler, wie vermutlich auch bei Vodafone passiert, dazu führen, dass Kunden falsch im System geführt werden, jedoch können moderne CRM-Systeme auch dies auffangen. Durch doppelte Abfragen oder Nachvollziehbarkeiten von Änderungen in der Kontakthistorie werden solche Dinge im Normalfall vermieden. 

4 Juli 2019

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