Integration von Sozialen Medien ins CRM-System

Integration von Sozialen Medien ins CRM-System

Soziale Medien sind heute ein wesentlicher Bestandteil des Alltags der meisten Menschen. Wie Unternehmen sich diese durch eine Integration in ihr CRM zu Nutze machen.

Eine Studie der österreichischen Handelskammer besagt, dass rund 75% der Firmen die auf sozialen Medien aktiv sind bereits Geschäfte über diese Plattformen machen. Was zunächst als Hype mit Vergänglichkeit abgetan wurde, ist mittlerweile längst fester Bestandteil vieler Unternehmensstrategien geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr CRM-Anbieter Schnittstellen zur Integration von verschiedenen Sozialen Plattformen anbieten. Doch warum sind die Sozialen Medien so wichtig geworden und wie werden diese in Zukunft den Markt weiter mitgestalten und verändern? Wir werfen einen Blick auf das Phänomen Social Media und klären die wesentlichsten Erfolgsfaktoren die sich Unternehmen zu nutzen machen können, um neue Vertriebswege zu erschließen. Gere kleine und mittelständische Unternehmen haben die sich bietende Chance oftmals noch nicht in Gänze erkannt. 

Facebook immer noch Nummer 1

In Deutschland sind derzeit rund 32 Millionen Nutzer monatlich auf Facebook unterwegs. 23 Millionen von diesen sogar täglich. Das sind mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Damit ist Facebook nach wie vor das meistbesuchte Soziale Medium in Deutschland. Bei Instagram sind rund 10 Millionen Nutzer wöchentlich und etwa 6 Millionen täglich aktiv. Xing und LinkedIn haben zwar mit 15 Millionen beziehungsweise 12-13 Millionen Nutzer ein breites Netzwerk, auf denen jedoch nur weniger Nutzer wöchentlich aktiv sind. Mit rund 6 Millionen Nutzern ist auch YouTube weiterhin ein nicht zu unterschätzendes Soziales Medium, wenngleich sich alle diese Plattformen hinsichtlich ihrer wesentlichsten Funktionen unterscheiden. 

Unterschiedlicher Content verlangt unterschiedliche Strategien

Während Facebook den Begriff des sozialen Mediums prägte, in dem Nutzer eigene Profile anlegten und in Form von Beiträgen aus ihrem persönlichen Umfeld berichteten, ist dies zumindest heute noch die Basis für alle anderen sozialen Medien. Doch hinsichtlich des verbreiteten Contents unterscheiden sich diese Plattformen dann doch. Auf Facebook ist wie erwähnt mittlerweile alle möglich, ob Videos, Textbeiträge, Fotos etc. Doch hier hat sich die Nutzung in den letzten Jahren verschoben. Es wird viel in Gruppen kommuniziert, der Newsfeed mehr und mehr für Werbung genutzt und für die Verbreitung und Einladung von Veranstaltungen. Auf Instagram werden im Newsfeed ausschließlich Fotos und kurze Videos gezeigt, während YouTube bekanntermaßen eine Verbreitungsplattform für Videos ist. Doch all diese Plattformen entwickeln sich mehr und mehr weiter. Auf diesen dreien beispielsweise ist es mittlerweile auch möglich Livestreams zu starten.  Doch wie nutzen Unternehmen die Sozialen Medien heute?  

Warum Unternehmen Soziale Medien nutzen

Auch darüber gibt eine Hootsuite-Studie Aufschluss. Hinsichtlich der Gründe für die Nutzung von Sozialen Medien durch Unternehmen gaben 41% die Personalbeschaffung an. So schalten Sie zum Beispiel Stellenanzeigen auf den verschieden Sozialen Medien, oder Nutzen gezielt die Karriereplattformen Xing und LinkedIn zum recruiten. Die Mehrheit der Befragten nutze die sozialen Medien um mit ihren Wettbewerbern mithalten zu können, rund 87%. Auch nutze man die Medien um Leads zu generieren (24%) und um den Kundenservice und die Kundenzufriedenheit zu erweitern (30%). Jedoch gaben auch mehr als die Hälfte (58%) aller Unternehmen an, dass sie Probleme mit der Auswertung ihrer Aktivitäten auf diesen Plattformen haben. Hier kommt dann ein CRM-System ins Spiel. (vgl. https://www.kontor4.de/beitrag/aktuelle-social-media-nutzerzahlen.html)

CRM-Systeme helfen bei der Nutzung

CRM-Systeme können bereits viele verschiedenen Plattformen integrieren und sorgen neben detaillierten Analysefunktionen auch für eine datenschutzkonforme Verarbeitung von Leads. So können Kontakte aus diesen Medien importiert und eventuell bestehenden Kundenakten zugeordnet werden. Auch lassen sich ganze Werbekampagnen über das CRM-System verfolgen und analysieren. Es nützt wenig sich in sozialen Medien rumzutreiben und viel Zeit und Energie zu investieren, nur weil man glaubt, die Konkurrenz laufe sonst davon. Vielmehr muss man die sozialen Medien heute als neuen Kanal bewerten, in dem man seine eigenen Strategien entwickelt und diese auch als festen Bestandteil in seine Vertriebs-, Marketing- und Kundenservicezweige verankert. (vgl. https://de.cosmoconsult.com/social-media-und-crm/)

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