Growth Hacking – Was steckt hinter dem Trend?

Growth Hacking – Was steckt hinter dem Trend?

Am 03. September fand in Frankfurt erneut das „growth markteting SUMMIT 2019“ statt. Growth Marketing ist in aller Munde. Doch warum?

Vielerorts begegnen einem derzeit Begriffe wie Growth Hacking oder auch Growth Marketing. Ganz neu sind die Begriffe dabei nicht, bereits im Jahr 2010 sei der Begriff durch Sean Ellis geprägt, drei Jahre später dann auf der „Growth Hackers Conference“ in San Francisco aufgegriffen worden. Seither finden auf der ganzen Welt verschiedenste Veranstaltungen zum Growth Hacking bzw. Marketing statt. Wie eben auch das Summit in Frankfurt vergangene Woche. Wir wollen einen Blick auf diesen Trend werfen und klären, warum Growth Hacking ein Thema ist, mit dem gerade junge Unternehmen sich beschäftigen sollten. 

Was ist Growth Hacking? 

Doch zunächst einmal eine begriffliche Eingrenzung. Das Growth Hacking beschreibt eine Marketing-Technik, die von Startups entwickelt wurde, mit dem Zweck, den Absatz zu steigern und Bekanntheit zu erlangen. Dies geschieht vornehmlich mit dem Einsatz von Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz der sozialen Medien. So gesehen ist Growth-Hacking Teil des Online-Marketings, bei dem klassische Mittel wie Suchmaschinenoptimierung, Websiteanalysen oder auch Content Marketing zum Einsatz kommen. Gebot des Growth Hackings ist die Kostenminimierung sowie der Einsatz innovativer Alternativen zu klassischen Werbeformen. Daher begegnet man diesen Techniken zumeist auch bei Startups und kleineren Unternehmen, die in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet sind. Doch auch die Großen, wie Facebook, Twitter oder Dropbox setzen in Teilen auf Growth Marketing. 

Growth Marketing heute

Doch wie genau stellt sich das Growth Marketing heute dar oder welche neuen Trends gibt es, die kleinen Unternehmen schnell und kostengünstig zu mehr Aufmerksamkeit und Bekanntheit verhelfen? Das Nachrichtenportal t3n stellt in einem Artikel von Daniel Szesniak vom 10.09.2019 die fünf wesentlichsten Tipps vor, die auf dem Summit in Frankfurt vorgestellt wurden. Zum ersten gilt es, „out of the box“ zu denken. Wie Ruppert Bodmeier, CEO und Co-Founder von Disrooptive meint, begehen viele den Fehler, innovative Lösungen nur innerhalb der eigenen Branche zu suchen. Wirkliche Innovation sei jedoch so nicht zu machen. Es würde schon helfen eine UX-Bibliothek aufzubauen, in der Best Practices aus allen Branchen angelegt werden. 

Wachstum nur mit validen Daten 

Auch wurde festgestellt, dass Wachstum nur mit Hilfe von validen Daten entstehen könne. Man müsse wissen, wie User funktionieren, was sie anspricht, kurz gesagt man müsse sie verstehen. Dazu reiche es nicht aus einfach ein paar Kunden zu befragten, vielmehr komme es auf das Ergebnis zahlreicher iterativen Optimierungen an. Die Auswertung der zahlreichen Daten und deren Überprüfung seien demnach elementar. Zentral dabei die Fragen, ob die Nutzerbedürfnisse erfüllt, die Tests richtig priorisiert und ob richtig gemessen wurde. Dennoch führen die meistens Tests nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen. Doch wenn einer von zehn Tests funktioniert, dann lohne es sich bereits diese durchzuführen. Alle anderen Tests werden dann so schnell wie möglich wieder beendet um den negativ-Effekt so gering wie möglich zu halten. Dabei sind die einfachsten Tests, die das Potential haben großen Einfluss auf die Unternehmenskennzahlen zu haben, immer vor zu ziehen.

Ein gemeinsames Ziel

Ebenso brauche es für ein erfolgreiches Growth-Marketing idealerweise ein crossfunktionales Core Team, bestehend aus Developer, CRO Manager, Design Analyst und Executive Champion. Letzterer nehme dabei die Führungsrolle ein. Wichtig sei dabei, dass alle auf ein konkretes Ziel hinarbeiten welches von der Unternehmensführung getragen wird und fixiert ist. Letztlich wird so sichergestellt, dass unnötige Grabenkriege und zeitraubende Diskussionen verhindert werden. (vgl. ebd.) 

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