Software für Hochzeitsplaner

Projektmanagement, Schnittstellen & Co.: Erfahren Sie mehr über Kundenbeziehungsmanagement und CRM-Software für Hochzeitsplaner.

Hochzeitplaner werden auch hierzulande immer beliebter. Auch für diese, sehr spezifische Branche gibt es geeignete Softwarelösungen, die Hochzeitsplaner im hektischen Tagegeschäft ebenso wie bei der strategischen Planung unterstützen. Im Folgenden wollen wir uns daher einmal näher mit einigen, wichtigen Funktionen einer Software für Hochzeitsplaner befassen und aufzeigen, worauf Wedding Planner bei der Suche nach einem geeigneten System achten sollten. Zunächst muss jedoch einmal ein genauerer Blick auf die Branche selbst geworfen werden. 

Inhaltsverzeichnis 

Ein Blick auf Hochzeitplaner

Ein Hochzeitsplaner hat die Aufgabe, ein Paar bei der Planung und Organisation ihres besonderen Tages zu beraten und zu unterstützen. Dabei geht es vornehmlich um die Erstellung eines detaillierten Hochzeitsplanes sowie der Kontrolle des vom Paar gesetzten Budgets. Konkret umfasst dies unter anderem die Konzepterstellung, die Sandortsuche, die Dekoration, die Künstlervermittlung, Personalfragen, die Menüauswahl sowie die Hochzeitskleid-Suche. Für diese Dienstleistungen erhält der Hochzeitsplaner eine Vergütung, welche sich am Gesamtbudget des festes orientieren kann. Hochzeitsplaner lassen sich somit der Dienstleistungsbranche zuordnen. 

Unterschiedliche Aufgabenbereiche

Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Dienstleistungen eines Hochzeitsplaners nur für bestimmte Teilbereiche in Anspruch zu nehmen. So kann sich ein Hochzeitsplaner auch beispielsweise „nur“ mit der Suche nach einer geeigneten Location befassen oder dem Paar auf der Feier selbst den Rücken freihalten. Ein guter Hochzeitsplaner sorgt vor allem auch dafür, dass das Fest den Wünschen und Ansprüchen des Paares gerecht wird. Dazu bedarf es eines tiefgreifenden Kundenverständnisses.

Rolle einer CRM-Software

Die drei Buchstaben „CRM“ sind die Abkürzung für Customer Relationship Management. Hierbei handelt es sich um die englische Bezeichnung für Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege. Das CRM bezieht sich auf die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf die eigenen Kunden. Damit geht auch die systematische Gestaltung sämtlicher Kundenbeziehungsprozesse einher. Ein CRM-System ermöglicht Unternehmen die digitale Abbildung aller Kundenbeziehungsprozesse. Zugleich fungiert sie als zentrale Datenbank für alle Kundeninformationen. Wo diese Daten gespeichert werden, hängt von der Plattform des Systems ab.

Unterschiedliche Lizenzmodelle

Hier ist zwischen On-Premises und Cloud-basierter Software zu unterscheiden. On-Premises Software wird lokal auf den hauseigenen Servern eines Unternehmens installiert und von dort aus auch betrieben. Das Unternehmen befindet sich in Besitz von Hard- und Software und trägt somit auch die Verantwortung für sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Cloud-Software steht dem gegenüber. Diese Systeme werden Unternehmen vom Anbieter über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter befindet sich in Besitz von Hard- und Software und hat somit auch für Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen Sorge zu tragen.

Funktionen einer CRM-Software

CRM-Prozesse erstrecken sich über mehrere Geschäftsbereiche. Eine CRM-Software muss dementsprechend in der Lage sein, die Aufgabenbereiche mehrerer Abteilungen digital abzubilden. Dazu bedarf es unterschiedlicher Funktionen. Innerhalb des Systems werden diese Funktionen meist in Modulen gebündelt. Ein Modul umfasst dabei all jene Funktionen, derer es in einem bestimmten Geschäftsbereich zumeist bedarf. Zu den wichtigsten Funktionen und Modulen einer CRM-Software zählen:

  • Das Kontaktmanagement,
  • das Marketing,
  • der Vertrieb,
  • der Kundenservice,
  • das Callcenter,
  • das Projektmanagement,
  • das Reporting und
  • Arbeitsabläufe.

Welche Funktionen für ein Unternehmen dabei von besonderer Relevanz ist, variiert von Betrieb zu Betrieb.

Anforderungen an eine Unternehmenssoftware

Die Anforderungen an eine Unternehmenssoftware hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. Einer dieser Faktoren ist die Größe des eigenen Unternehmens. Kleine Unternehmen profitieren zumeist bereits von einer CRM-Software mit sehr rudimentärem Funktionsumfang. Einfache Systeme sind zudem kostengünstiger als große, umfangreiche Lösungen und fallen somit auch in das Budget kleiner Unternehmen. Je größer das Unternehmen ist, desto höher sind in der Regel auch die Anforderungen an eine geeignete CRM-Software. Die höchsten Anforderungen haben zumeist große, international-agierende Konzerne mit zahlreichen Standorten in unterschiedlichen Nationen.

Die Branche

Auch die eigene Branchenzugehörigkeit beeinflusst die Anforderungen an eine passende Unternehmenssoftware erheblich. So haben auch Hochzeitsplaner spezifische Anforderungen an das richtige System, welche im Folgenden näher beleuchtet werden sollen. Dabei sollte jedoch herausgestellt werden, dass keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität erhoben wird.

Eigenschaften einer CRM-Software für Hochzeitsplaner

Die Bedürfnisse der eigenen Kunden zu kennen ist in jeder Branche unverzichtbar. Insbesondere für Hochzeitsplaner kann ein tiefes Kundenverständnis mit einer gewissen Liebe zum Detail jedoch zu einem entscheidenden Alleinstellungsmerkmal werden. Letztlich soll die eigene Hochzeitsfeier ein besonderes, persönliches Erlebnis werden. Eine geeignete CRM-Software kann Hochzeitsplanern dabei helfen, den Überblick über alle geäußerten Kundenwünsche zu behalten. Alle wichtigen Informationen werden dabei zentral in der Kundenakte gespeichert und können jederzeit eingesehen werden.

Projektmanagement

Ein geeignetes CRM-Programm sollte in dieser Branche zudem über ein Projektmanagement-Modul bzw. Funktionen für die Projektverwaltung verfügen. Letztlich handelt es sich um einen projektbasierten Aufgabenbereich. Insbesondere wenn mehrere Projekte parallel laufen wird es jedoch schnell schwer, den Überblick zu behalten. Die richtige CRM-Software hilft Hochzeitsplanern dabei.

Anbindungen und Schnittstellen 

Darüber hinaus profitieren Hochzeitsplaner von der Nutzung einer CRM-Software mit zahlreichen Anbindungen. Eine E-Mail-Anbindung bzw. -Schnittstelle sorgt beispielsweise dafür, dass alle Kunden-Korrespondenzen auch im CRM-System gepflegt und wichtige Informationen hier hinterlegt werden. Auch ist es möglich, Nachrichten direkt aus dem System heraus zu verschicken. Integrierte Vorlagen helfen Hochzeitsplanern zudem dabei, administrative Prozesse zu beschleunigen und so die vorhandene Zeit im hektischen Tagesgeschäft möglichst effizient zu nutzen.

Social CRM

Soziale Netzwerke spielen in unserer heuten Zeit eine immer größere Rolle. Dies können sich Wedding Planner zu nutze machen, um die eigenen Dienstleistungen dort zu bewerben, wo sich auch potenzielle Kunden herumtreiben: Auf Social Media. Zahlreiche CRM-Systeme geben Nutzern die Möglichkeit, softwareseitig eine Verbindung zu sozialen Netzwerken herzustellen, sodass ein nahtloser Datenaustausch möglich ist. Hochzeitsplaner können so neue Kampganen planen, Posts im Vorab erstellen und automatisiert zum gewünschten Zeitpunkt veröffentlichen sowie die Reichweite und den Erfolg bestimmter Posts oder ganzer Kampagnen auswerten. 

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