CRM-Software für Zahnärzte

So können Zahnärzte mithilfe der richtigen Software ihren administrativen Aufwand reduzieren und gleichzeitig für zufriedene Patienten sorgen.

Die Digitalisierung sorgt nach wie vor branchenübergreifend für Veränderungen des Arbeitsalltags. Unternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftszweige können ihre betrieblichen Abläufe durch den Einsatz einer geeigneten Betriebssoftware optimieren. Auch im medizinischen Bereich rentiert sich die Nutzung einer entsprechenden Softwarelösung. Daher wollen wir uns im Folgenden einmal näher mit Software für Zahnärzte auseinandersetzen und aufzeigen, welche Software-Funktionen in Zahnarztpraxen von besonderem Nutzen sind. Dabei sollte jedoch herausgestellt werden, dass es sich lediglich um eine Übersicht handelt und keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Auch sollte zunächst einmal ein Blick auf Zahnärzte im Allgemeinen geworfen werden.

Inhaltsverzeichnis

Zahnärzte und das Gesundheitswesen

In das Tätigkeitsfeld eines Zahnarztes fallen die Prävention, Diagnose und Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Grundsätzlich lassen sich Zahnärzte also dem medizinischen Bereich bzw. dem Gesundheitswesen zuordnen. Während das Gesundheitswesen selbst das komplexe System zur Krankenversorgung und Gesunderhaltung umfasst, bezieht sich die Gesundheitswirtschaft auch auf die Herstellung von Medizinprodukten und Arzneimitteln sowie den Gesundheitstourismus und die Fitness- und Wellnessbranche.

Kundenbeziehungsmanagement im Gesundheitswesen 

Die digitale Transformation hält auch hier Einzug. Im Gesundheitswesen kommt ein ganzes Konglomerat von Softwarelösungen zum Einsatz, welches Einrichtungen tagtäglich unterstützt. Es gibt jedoch einige, grundlege Unterschiede zu anderen Branchen. Beispielsweise ist in diesem Bereich zumeist nicht vom Kundenbeziehungsmanagement, sondern vom Patientenbeziehungsmanagement die Rede.

Generisches CRM vs. Healthcare CRM

Obgleich der Grundgedanke derselbe ist, unterscheiden sich Softwarelösungen für das Patientenbeziehungsmanagement von jenen für das konventionelle CRM in folgenden Bereichen:

  • CRM-Systeme im Gesundheitswesen ermöglichen den Datenaustausch mit für das Gesundheitswesen spezifischen Anwendungen, wie beispielsweise Laborinformationssystemen.
  • Auch unterstützen sie eine andere Art der Kunden- bzw. Patientengewinnung. Da im Gesundheitswesen auch viele neue Patienten durch Überweisungen von anderen Einrichtungen gewonnen werden, sollten Softwarelösungen im Gesundheitswesen den Datenaustausch mit anderen Gesundheitseinrichtungen unterstützen.

Dies gilt auch für Zahnärzte. Moderne Softwaresysteme vereinfachen in Zahnarztpraxen zudem weitere Arbeitsabläufe und steuern dabei die Datenströme zwischen Arzt, Patienten, Personal, Geräten und weiteren Ressourcen. Im Folgenden wollen wir einmal einen genauen Blick auf einige, wichtige Funktionen einer Software für Zahnärzte werfen.

Die Patientengewinnung 

Softwarelösungen für Zahnärzte lassen sich mit der bestehenden Website der Praxis verknüpfen. Hier lassen sich wiederum Formulare einrichten, über welche potenzielle Neukunden Anfragen stellen oder Kunden einen Termin vereinbaren können. Diese Daten werden dann unmittelbar in das CRM-System überführt und können dort weiterverarbeitet werden. Auf diese Weise gelangen alle wichtigen Daten an eine zentrale Stelle, was eine übersichtlichere Datenverarbeitung ermöglicht.

Überweisungen von anderen Gesundheitseinrichtungen

Auch unterstützen Softwarelösungen für Zahnärzte das Überweisungsmanagement. Das bedeutet, dass bei der Überweisung eines Patienten an die eigene Praxis auch alle wichtigen Daten und Unterlagen von der überweisenden Gesundheitseinrichtung über das System mitgeliefert werden können. 

Die Terminverwaltung 

Auch die Terminverwaltung wird heutzutage zumeist softwareseitig geregelt. Auch hier profitieren Zahnärzte von der zentralen Ausrichtung des Systems, da alle Mitarbeiter mit denselben, korrekten Informationen arbeiten. Unabhängig davon, welcher Angestellte Änderungen vornimmt, wird immer dasselbe System verwendet, auf welches alle anderen Zugriff haben. Auf diese Weise ist die Arztpraxis unabhängig von der Zusammensetzung der Belegschaft vor Ort am jeweiligen Tag zu jeder Zeit auskunftsfähig; sowohl telefonisch als auch persönlich vor Ort in der Praxis. 

Die elektronische Patientenakte (ePA)

Eine Patientenakte kommt in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zum Einsatz. Sie umfasst sämtliche Informationen zur medizinisches Geschichte des Patienten sowie bereits erfolgter Behandlungen und verschriebener Medikamente. Dementsprechend beinhaltet die Patientenakte für Mediziner unschätzbar wichtige Informationen.

Digitalisierung im Gesundheitswesen

In Zeiten der digitalen Transformation kann die Patientenakte auch in elektronischer Form vorliegen. Vorteil ist hier, dass alle wichtigen Patientendaten an einer Stelle vorliegen. Die analoge Alternative erschwert oftmals einen effizienten Datenaustausch von Einrichtung zu Einrichtung.

Fazit: Finden Sie die richtige Software für Zahnärzte 

Den meisten Betrieben fällt die Wahl einer geeigneten Software nicht leicht. Um sicherzustellen, dass ein System alle Anforderungen erfüllt, sollten sich Unternehmen zunächst intensiv mit den durch die Softwareeinführung zu erreichenden Zielen auseinandersetzen. Aus diesen lassen sich dann konkrete Anforderungen ableiten, welche in Form eines Lastenheftes festgehalten werden können. Dieses dient dann an späterer Stelle im Softwareprojekt als wichtige Entscheidungsgrundlage.

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