KI in der Praxis: Eine freundliche, fast menschliche Stimme, die ans Telefon geht

Eine KI-Stimme geht ans Telefon und führt echte Gespräche. Was bedeutet das in der Praxis für den Kundenkontakt?

Vielleicht hast du es selbst schon einmal erlebt: Du rufst eine Organisation an und hast sofort eine freundliche Stimme am Apparat. Kein Auswahlmenü, keine Wartezeit, sondern einfach ein reibungslos verlaufendes Gespräch in Echtzeit. Erst später stellst du fest, dass du nicht mit einem Mitarbeiter gesprochen hast, sondern mit KI. Was vor ein paar Jahren noch futuristisch klang, ist mittlerweile ganz normaler Alltag.

Die amerikanische Restaurantkette Fogo de Chão geht diesen Schritt nun bewusst. Das Unternehmen entwickelte einen KI-gesteuerten Telefon Assistenten auf Basis der Mitarbeiterin Selma, wobei ihre Stimme und ihre Sprechweise digital nachgebildet wurden. Dieser virtuelle Assistent mit menschlicher Stimme fungiert als KI-Voicebot und kann Reservierungen entgegennehmen und häufig gestellte Fragen beantworten, als wäre er ein Kollege.

Von der Mitarbeiterin zum digitalen Doppelgänger

Die Entscheidung, eine bestehende Mitarbeiterin digital nachzubilden, ist kein auffälliger Marketingtrick, sondern ein strategischer Schritt. Der telefonische Kundenkontakt ist für viele Unternehmen nur schwer skalierbar. In Spitzenzeiten steigen die Wartezeiten, und die Mitarbeiter verbringen viel Zeit mit wiederkehrenden und komplexen Fragen. Indem Selma digital verfügbar gemacht wird, kann Fogo de Chão weiterhin Anrufe entgegennehmen, ohne sofort zusätzliches Personal einsetzen zu müssen.

Dabei geht es nicht nur um Automatisierung, sondern um Erreichbarkeit und Kontinuität. Die Stimme bleibt für die Kunden vertraut, während das Unternehmen flexibler bei der Abwicklung von Telefonaten wird.

KI-Stimmen als neuer Standard im Kundenkontakt

Der Schritt von Fogo de Chão steht nicht für sich allein. Immer mehr Unternehmen investieren in KI für den Kundenservice und den KI-Kundensupport, um ihre Erreichbarkeit zu erhöhen und den Druck auf die Mitarbeiter zu verringern. Während Voicebots früher vor allem mit festen Skripten und Auswahlmenüs arbeiteten, reagieren moderne Systeme auf Basis von Conversational AI viel natürlicher und kontextbewusster.

Das senkt die Hemmschwelle, einen KI-Voicebot tatsächlich einzusetzen. Nicht nur bei großen Ketten, sondern auch bei mittelständischen Unternehmen, die mit Spitzenauslastung, Personalmangel oder hohen Kosten im Kundenkontakt zu kämpfen haben. Die Technologie ist mittlerweile ausgereift genug, um einen Teil der Gespräche selbstständig abzuwickeln, ohne dass sich das Gespräch unpersönlich anfühlt.

Was bedeutet das für die Rolle der Mitarbeiter?

Der Einsatz von KI im Kundenservice bedeutet nicht automatisch, dass Mitarbeiter aus dem Kundenkontakt verschwinden. In vielen Fällen verschiebt sich ihre Rolle vielmehr. Wiederkehrende Fragen und Standardreservierungen können von KI bearbeitet werden, wodurch Mitarbeiter mehr Freiraum für komplexere Situationen oder persönlichen Kontakt erhalten, bei dem individuelle Lösungen erforderlich sind.

Das erfordert jedoch eine andere Sichtweise auf den Kundenkontakt. Nicht mehr alles muss manuell erledigt werden, aber Überwachung, Qualitätskontrolle und Ausnahmen bleiben weiterhin Aufgabe des Menschen. KI übernimmt den repetitiven Teil, während sich die Mitarbeiter auf Gespräche konzentrieren können, bei denen Empathie, Nuancen oder geschäftliche Chancen wichtiger sind.

KI-Telefonie wird erst durch CRM-Anbindung leistungsstark

Ein KI-Voicebot, der Reservierungen entgegennimmt oder Fragen beantwortet, ist ein erster Schritt. Der wahre Mehrwert entsteht, wenn Gespräche direkt in einem CRM-System (Customer Relationship Management) erfasst werden. Denken Sie an die automatische Erfassung von Kontaktmomenten, die Verknüpfung mit bestehenden Kundenprofilen und Einblicke in wiederkehrende Fragen oder Muster.

Ohne CRM bleibt KI-Telefonie eine intelligente Einzellösung. Mit einer Anbindung wird sie Teil einer umfassenderen Kundenstrategie. Gesprächsdaten werden für Nachverfolgung, Marketing und Serviceverbesserung nutzbar. Damit verlagert sich der Fokus von reiner Effizienz hin zu strukturellen Einblicken in Kundenverhalten und Kundenbeziehungen.

24 Juli 2026

Starten Sie Ihre CRM-Auswahl

Finden Sie heraus, welche CRM-Systeme am besten zu Ihrem Unternehmen passen

In welcher Branche sind Sie tätig?

Warum dies bei der CRM-Auswahl wichtig ist:CRM-Systeme werden im Allgemeinen nicht für bestimmte Branchen entwickelt. Trotzdem ist es wichtig, Ihre Branche bei der Suche nach der richtigen Software zu berücksichtigen. Lieferanten mit Erfahrung in Ihrer Branche werden Ihre Geschäftsprozesse schnell verstehen und die Implementierung reibungsloser gestalten.

Geben Sie die Anzahl der Mitarbeiter und Benutzer ein

Mitarbeiter
Benutzer (optional)

Wofür verwenden Sie hauptsächlich das CRM-System?

Möchten Sie das CRM-System mit anderer Software integrieren?

Wie viel Zeit möchten Sie für die Einführung des CRM aufwenden?

Andere Fragen

Sollen Stunden im CRM registriert werden?
Arbeitet Ihre Organisation eher im Bereich b2b, b2c oder beide?
Verfügt Ihre Organisation über mehrere Niederlassungen?
Sind Sie international tätig?
Ist Ihre Zentrale in Deutschland?
CRM-Anbieter suchen...
Systeme gefunden

Füllen Sie das Formular aus und erhalten Sie unverbindlich Informationen über die 7 am besten geeigneten Anbietern.

Ihre Anfrage ist erfolgreich bei uns eingegangen

  • Auf der Grundlage der von Ihnen gelieferten Informationen geht unser Berater unverbindlich an die Arbeit
  • Unser Berater trifft eine Auswahl unter den CRM-Anbietern, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen.
  • Sie erhalten eine kostenlose Auswahlliste mit Informationen über die 7 geeignetsten Anbietern
  • Im Falle von Fragen oder Unklarheiten meldet sich unser Berater möglicherweise bei Ihnen
Longlist anzeigen
Auswahl neu starten

CRM verändert sich rasant: Das sind die 6 wichtigsten aktuellen Trends

CRM verändert sich rasant. KI, Automatisierung und bessere Integration sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Kundendaten und Prozesse neu ausrichten müssen.

Lesen Sie weiter

Content-Erstellung mit KI: Das müssen wir 2026 anders machen

KI beschleunigt die Content-Erstellung im Jahr 2026. Gerade deshalb werden Entscheidungen, Kontext und menschliches Verständnis wichtiger denn je.

Lesen Sie weiter