Online Bezahlsysteme soweit das Auge reicht

Online Bezahlsysteme soweit das Auge reicht

Mittlerweile ist der Markt reich an Online-Bezahldiensten. Neben PayPal drängen immer mehr Unternehmen auf diesen und suchen nach Ihrem Stück vom Kuchen.

Wer online einkauft, und das tuen immer mehr Menschen, muss auf eine Alternative zum Bargeld beim Bezahlen zurückgreifen. Die Meisten greifen dabei noch bevorzugt auf die altbewährte Rechnungszahlung zurück, sofern diese angeboten wird. Rund 41,3 % der Konsumenten wählen einer Studie der ECC aus dem Jahr 2018 nach, die Rechnung. Dicht gefolgt mit 32,0 % von PayPal. (vgl. Pressemitteilung vom 12.03.2018 auf ifhkoeln.de) Lastschrift, Kreditkarte, Amazon Payments und Sofortüberweisung kommen mit einstelligen Ergebnissen erst deutlich danach. Ebenfalls geht aus der Studie hervor, dass Online-Plattformen im Schnitt rund 7 verschiedene Bezahlsysteme anbieten. Und es kommen stetig mehr hinzu. Wir wollen einen Blick auf die gängigsten Alternativen zur Rechnungszahlung und genauer auf Online-Bezahlsysteme werfen. Der unangefochtene Marktführer ist zweifelsohne PayPal. 

Warum PayPal an der Spitze ist

Nachdem 2002 PayPal für rund 1,5 Milliarden Euro von eBay übernommen wurde, konnte das Unternehmen, welches mittlerweile wieder als eigenständiges Unternehmen an der Börde ist, seinen Wert um das dreifache des ehemaligen Mutterkonzerns eBay steigern. Mit einem Jahresumsatz von 15,45 Mrd. US-Dollar kommt das Online-Bezahlsystem auf rund 260 Mio. aktive Nutzer weltweit. (vgl. Sascha Mohaupt vom 28.02.2019 auf gevestor.de) Es ist vor allem die Einfachheit der Bezahlung und die mit dem Geschäftsmodell verbundene Sicherheit des Systems, was das Unternehmen zum Marktführer hat aufsteigen lassen. Der eingebaute Käuferschutz sorgt bei PayPal für ein gutes Vertrauen in die Sicherheit. Einmal bezahlte Beiträge können zurückgebucht werden. Der Händler muss dann einen Nachweis über den Versand der Ware erbringen.

Aus Kundensicht eine sichere Sache also. Nicht zu Letzt war PayPal in der Frühphase des Online-Payments bereits am Start und konnte so den Markt einfach besetzen. Doch auch schon damals gab es durchaus Konkurrenz, jedoch steht diese in keinem Vergleich mit dem heutigen Angebot auf dem Markt. Apple, Google oder auch Amazon und viele weitere buhlen um Kunden. Werfen wir also einen Blick auf diese und schauen, ob einer von denen das Potential hat, PayPal langfristig den Rang abzulaufen. 

Apple Pay als echte Alternative?

Als Apple ankündigte ein eigenes Bezahlsystem auf dem Markt bringen zu wollen, dürfte vielen klar gewesen sein, dass hier eine echte Alternative zum Marktführer PayPal entstehen könnte. Denn Apple hat vor allem eins, Marktmacht und viele Nutzer derer Geräte und Dienste. So wird einfach das persönliche Apple-Konto mit den verknüpften Zahlungsinformationen genutzt. Daten bleiben also beim Unternehmen und nicht bei den verschiedenen Händlern. Auch ist der Service für Nutzer kostenlos, Apple behält 0,15% des Geldbetrages von Händlern ein. Seit Dezember vergangenen Jahres ist Apple Pay nun auch in Deutschland verfügbar und es bleibt abzuwarten, ob angesichts der vielen Apple-User auch dieser Dienst das Potential zum Spitzenreiter hat. 

Google Pay ohne Gebühren

Auch Google hat sein eigenes Bezahlsystem am Markt platziert. Wie bei Apple können hier Downloads im Play Store bezahlt werden, aber auch bei verschiedenen Online-Händlern und Plattformen geshoppt werden. Funktionstechnisch kaum ein Unterschied, jedoch muss bei Google eine Kreditkarte im System hinterlegt werden, ehe es losgehen kann. Da viele, gerade deutsche Nutzer jedoch keine Kreditkarte haben, ist sogar eine Anbindung an PayPal möglich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Dienst zurzeit noch für Nutzer, wie auch für Händler kostenlos zur Verfügung steht. 

Viele weitere Anbieter auf dem Markt

Auch Amazon bietet, wie bereits erwähnt, ein eigenes System an. Neben diesem finden sich jedoch auch noch diverse weitere, nicht zu vernachlässigende Alternativen, wie das schwedische Online-Bezahlsystem Klarna, die ein beeindruckendes Wachstum verzeichnen können und sich langfristig am Markt etablieren dürften. Auch Giropay dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein. Hierbei werden Anwender direkt zum Online-Banking ihrer Hausbank weitergeleitet, sodass gerade der Datenschutz an dieser Stelle ein hoher Pluspunkt ist. (vgl. https://t3n.de/news/paypal-alternativen-499338/2/) Letztlich bleibt es abzuwarten, wie sich der Markt in Zukunft darstellen wird. 

6 August 2019

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